Digitalisierungsstrategie: Land fördert digitalen Stadtrundgang in Ravensburg

26.07.2019 | 93.000 Euro erhält die Stadt Ravensburg, um ihr Projekts "Digitales Stadterlebnis" umzusetzen.

 

Minister Strobl (3. von links) übergibt die Auszeichnung zur Digitalisierungsstrategie an Verantwortliche der Stadt Ravensburg weiter (v. li. n. re.): Oliver Ebert (Referent des Bürgermeisters mit Leitung der Stabsstelle Digitalisierung), Katja Möthe, Leiterin der Tourist Information, Andreas Senghas, Leiter Amt für Tourismus und Stadtmarketing und  Carola Grabherr vom Digitalisierungs-Projektteam bei der Stadt Ravensburg.
Minister Strobl (3. von links) übergibt die Auszeichnung zur Digitalisierungsstrategie an Verantwortliche der Stadt Ravensburg weiter (v. li. n. re.): Oliver Ebert (Referent des Bürgermeisters mit Leitung der Stabsstelle Digitalisierung), Katja Möthe, Leiterin der Tourist Information, Andreas Senghas, Leiter Amt für Tourismus und Stadtmarketing und Carola Grabherr vom Digitalisierungs-Projektteam bei der Stadt Ravensburg.

Gemeinsam mit den Kommunen treibt das Land die Digitalisierung voran. Der stellvertretende Ministerpräsident Thomas Strobl zeichnete am Mittwoch in Leinfelden-Echterdingen im Zuge des Förderwettbewerbs „Digitale Zukunftskommunen“ vier kommunale Digitalisierungsstrategien aus – darunter auch die Stadt Ravensburg. Fünf Landkreise wurden ebenfalls ausgezeichnet. Es gab Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von über 550.000 Euro, davon erhält Ravensburg rund 93.000 Euro.

„Die Digitalisierung muss für die Menschen da sein und nicht umgekehrt. Und deshalb beginnt der digitale Wandel genau dort, wo die Menschen leben und arbeiten – in den Kommunen“, betonte Thomas Strobl, stellvertretender Ministerpräsident und Digitalisierungsminister. In Leinfelden-Echterdingen kürte er bei der Veranstaltung „#digitallotsen gestalten Baden-Württemberg“ die neun Gewinner des zweiten Teils des Landeswettbewerbs „Digitale Zukunftskommunen“ und überreichte die Förderbescheide. Damit sollen die Kommunen Projekte aus ihren Digitalisierungsstrategien ganz konkret umsetzen. Insgesamt nimmt das Land 20 Millionen Euro in die Hand, um die Digitalisierung in den Kommunen voranzutreiben.

"Die Stadt Ravensburg plant einen digitalen Stadtrundgang. Mit ihren Smartphones sollen alle Interessierte kostenlos an bestimmten Stationen durch den Einsatz von Bluetooth-Beacons interessante Informationen erhalten. Angedacht sind Augmented-Reality-Anwendungen, interaktive Videos, 3D-Panoramen oder Audiodateien", sagt Carola Grabherr vom Digitalisierungs-Projektteam bei der Stadt Ravensburg. Gemeinsam mit Katja Möthe, Leiterin der Tourist Information, Andreas Senghas, Leiter Amt für Tourismus und Stadtmarketing und Oliver Ebert (Referent des Bürgermeisters mit Leitung der Stabsstelle Digitalisierung), nahm sie am Mittwoch den Förderbescheid entgegen.

Neben Ravensburg erhalten auch Herrenberg, Winnenden, Stutensee, Schönau im Odenwald, der Zollernalbkreis, der Landkreis Tuttlingen, der Regionalverband Nordschwarzwald sowie der landkreisübergreifende Zusammenschluss RegioENERGIE Fördermittel zur Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategien. Diese hatten sie im ersten Teil des Ideenwettbewerbs „Digitale Zukunftskommunen“ bereits mit finanzieller Unterstützung des Landes entwickelt. 50 Kommunen waren im Mai 2018 ausgewählt worden und bekamen neben finanzieller auch fachliche Unterstützung. Fast alle Kommunen haben inzwischen eine Digitalisierungsstrategie entwickelt, die besten und innovativsten erhalten nun erneut eine Förderung, um die entwickelten Strategien umzusetzen. Ausgewählt wurden die Gewinner von einer Jury aus Vertretern des Digitalisierungsministeriums und der kommunalen Landesverbände.

Weitere Infos unter www.baden-wuerttemberg.de , Stichwort Digitalisierung.


Mehr Infos zur Digitalisierungsstrategie der Stadt Ravensburg

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