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Die Stadtbücherei Ravensburg bloggt!

Bild: Headergrafik BiBlog © pixabay / Mediamodifier, Stadtbücherei Ravensburg
Bild: Headergrafik BiBlog © pixabay / Mediamodifier, Stadtbücherei Ravensburg

Hier berichtet das Team der Bücherei Ravensburg regelmäßig über Bücher, Digitales, Medien, Veranstaltungen und vieles mehr. Immer dienstags und freitags gibt es hier neue Posts. 

Aktueller Beitrag

Bild: Deckblatt des Jahresrückblicks von 2025 © Stadtbücherei Ravensburg
Bild: Deckblatt des Jahresrückblicks von 2025 © Stadtbücherei Ravensburg

Die Stadtbücherei Ravensburg gehört zu einer der meistgenutzten Einrichtungen der Stadt Ravensburg. Für viele Ravensburgerinnen und Ravensburger ist sie eine Jahrzehnte alte Institution: Erst in der Bauhütte, dann im Kornhaus und seit letztem Jahr im Heilig-Geist-Spital. Im Jahr 2025 hatte sie 106.918 Besucher, pro Öffnungstag waren es durchschnittlich 470 Personen. Trotz der Tatsache das der komplette März lang, für den Umzug ins Heilig-Geist-Spital, die Bücherei geschlossen war.

Hinter den Kulissen
Hinter geschlossenen Türen wurde trotzdem fleißig weitergearbeitet. Der Umzug von 77.000 Medien und Möbeln musste vorbereitet werden. Die Neueröffnung der Stadtbücherei war ebenfalls bereits in Planung, sowie diverse andere große und kleine Veranstaltungen. Ob Stammkunde oder Gelegenheitsbesucher, vieles was in der Stadtbücherei passiert, bleibt hinter den Kulissen verborgen. Wusstet ihr zum Beispiel das die Stadtbücherei seit letztem Jahr die interkulturelle Arbeit der städtischen Vereine mit einer mobilen Bücherei unterstützt?

Wissenswertes und Neuigkeiten
Neben unserem monatlichen Newsletter und den wöchentlichen Beiträgen des Büchereieigenen Blogs "BiBlog", erscheint einmal im Jahr ein Jahresrückblick. Hier lassen wir das vergangene Jahr Revue passieren. Veranstaltungen, Bauliches, Personelles, neue Angebote. Alles, was Relevanz hatte, wird angesprochen. Der Jahresrückblick ist für alle Interessierten auf der Homepage der Stadtbücherei Ravensburg im Downloadcenter einsehbar. Auch die vergangenen Jahre bis 2021 sind dort dauerhaft aufrufbar. Mitglieder der Stadtbücherei mit gültigem Büchereiausweis können den Jahresrückblick - und auch die aktuelle Ausgabe von StadtLandSee – kostenlos über das digitale Angebot des pressreaders lesen.


14.1.2026 I Larissa, Katharina I Jahresrückblick I Presse

Letzter Beitrag

Bild: Review am Freitag, immer Freitags ein persönlicher Medientipp 
© Hintergrund, Stift: pixabay
Bild: Review am Freitag, immer Freitags ein persönlicher Medientipp
© Hintergrund, Stift: pixabay

In Larissas Horrorecke gibt es heute wieder einen Roman von Thomas Olde Heuvelt. Orakel ist eine Stand-Alone-Fortsetzung von Hex

Zwar muss man Hex nicht gelesen haben um die Story von Orakel zu verstehen, allerdings erwähnt Protagonist Robert Grim so viel Vergangenes aus Hex, dass man leicht das Gefühl bekommt etwas zu verpassen. 

Bild: Cover von !Orakel" von Thomas Olde Heuvelt © Heyne
Bild: Cover von !Orakel" von Thomas Olde Heuvelt © Heyne

Worum geht's?
Früh morgens entdecken Luca und Emma im Allemansend, einem brachliegenden Tulpenfeld, ein Schiffswrack: Die Orakel. Von Neugierde getrieben klettert Emma in das Wrack. Mit dem läuten der Schiffsglocke verschwindet sie und nach ihr noch weitere Personen. Drei Schulkameraden, Lucas Vater, Emmas Vater, ein vorbeikommender Helfer und fünf Polizisten. Sie alle verschwinden ohne Spur im Schiffsrumpf während die Glocke läutet.

Die Regierung will das Verschwinden der Personen möglichst aus dem öffentlichen Interesse heraushalten und setzt dazu auch unlautere Methoden ein. Andere sehen in dem geheimnisvollen Schiff aber auch Möglichkeiten zur Bereicherung. Als Experte für "Seltsames" wird Robert Grim herangezogen, er soll seine Expertise beim Untersuchen des Schiffs zur Verfügung stellen, ob er will oder nicht. 

 

Währenddessen kämpft Luca mit Albträumen nach dem Verschwinden seines Vaters und seiner Freundin und auch das Schiff selbst übt noch einen ungeahnten Einfluss auf ihn aus. Denn es ist nur ein Vorbote auf etwas viel Größeres...


Fazit
Geht es nur mir so oder sind Schiffe und das Meer irgendwie von Natur aus ein bisschen unheimlich? Sie machen auf jeden Fall immer für ein super Horrorsetting. Heuvelt schafft es, der Orakel so viel Präsenz zu geben, das aus ihr mehr wird als nur ein Schiff, sie ist unheimlich. Und wie immer schreckt Heuvelt nicht davor zurück auch Kinder dem Tod auszusetzen.

Auch wenn Grim der "Übernatürliche Experte" ist, ist Luca der interessantere Protagonist. Seine Verbindung zur Orakel und zum Meer, die sich häufenden Hinweise das etwas Größeres kommt, sind die Spannungstreiber. Grim währenddessen muss sich mit den korrupten und ignoranten Regierungsleuten auseinander setzen. Zugegebenermaßen nicht originell, weil ein so offensichtliches Bösewicht-Klischee. Doch wie immer liefert Heuvelt hier zum Ende hin einen Twist, bei dem sich zeigt, dass die innere Niedertracht sich auch nach außen hin spiegelt.

Während Hex ein unverwechselbares amerikanisches Setting hatte, ist Orakel wunderbar europäisch, inklusive Einbindung lokaler Begebenheiten wie Doggerland. Das große Final auf einer Ölplattform in der Nordsee und die Enthüllung des Geheimnisses der Orakel ist absolut fantastisch. Ein Horror-Must-Read.


10.4.2026 I Larissa I Medientipp I Horror

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In den folgenden Kacheln finden Sie weitere Beiträge zum Lesen und Ausprobieren. 

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