Ravensburg wird klimamobil
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Klimamobile Zukunftsvision
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Klimamobil

Modellkommune: Ravensburg soll klimamobil werden

Mutig voran beim Klimaschutz – Ravensburg möchte im Bereich Mobilität neue Wege gehen. Die Projektidee von "Klimamobil" soll Wirklichkeit werden. Der Ravensburger Klimakonsens hat es möglich gemacht. Ravensburg ist eine von 15 Modellkommunen in Baden-Württemberg, die beim Kompetenznetzwerk Klimamobil das Rennen gemacht haben und gefördert werden. Nun kann die Stadt Maßnahmen im Verkehrsraum umsetzen, die den Klimaschutz fördern. Mehr Platz für den Radverkehr, für Fußgänger und den ÖPNV. Mehr Aufenthaltsqualität in und rund um die Innenstadt und eine optimierte Verkehrsführung – das ist grob die Vision. Die Ravensburger Innenstadt als das "Wohnzimmer Oberschwabens", soll noch schöner werden.


Mehr Platz zum Verweilen, Spazieren, Radfahren – und vor allem: weniger Autos, Lärm und schlechte Luft! Die Ravensburger Innenstadt soll für Menschen, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem öffentlichen Personennahverkehr unterwegs sind, attraktiver werden. Der innerstädtische Autoverkehr soll für die klimafreundliche Mobilität Platz machen. Im Rahmen des Projekts möchte Ravensburg ganze Verkehrszüge neu gestalten.


Die Stadt erhält für das Projekt Klimamobil Förderungen - vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und vom Land Baden-Württemberg. Auch für eine mögliche Umsetzung stehen mehr Mittel als je zuvor bereit, um Städte und Gemeinden grüner und klimafreundlicher zu machen. Wir möchten die Gunst der Stunde nutzen, um modellhaft in Sachen „klimafreundliche Mobilität“ Zeichen zu setzen. Denn das Projekt ist auch ein wichtiger Schritt zur Realisierung des Ravensburger Klimakonsens. Wir freuen uns, Modellkommune zu sein und stehen in den Startlöchern!

Karlstraße: Mehr Platz für klimafreundliche Mobilität

Karlstraße jetzt

Bisher wirkt die Karlstraße mit täglich Tausenden von Autos wie eine Barriere. Sie trennt Altstadt und Bahnstadt. Mit der Vision für eine Begegnungszone sollen beide näher zusammenrücken – durch einen zusammenhängender Bereich mit viel Freiraum. Alle Verkehrsteilnehmer sind in der Begegnungszone gleichberechtigt. Autos müssen auf Radfahrer und Fußgänger besonders Rücksicht nehmen.


In der Begegnungszone wird es keine Abbiegespuren und Parkplätze mehr geben, denn die deutliche Erhöhung der Aufenthaltsqualität für Menschen zu Fuß steht im Vordergrund. Dazu gehört auch noch mehr Grün - die alte Prachtallee Karlstraße soll wieder zum Leben erweckt werden. So haben es schon die Stadtplaner vor langer Zeit ursprünglich gedacht.
Fußgänger sollen einfach und unkompliziert die Karlstraße überqueren können. Dafür soll die Anzahl der Ampeln so weit wie möglich reduziert und trotzdem Barrierefreiheit gewährleistet werden.

Karlstraße jetzt
Karlstraße jetzt
Karlstraße - Zukunftsvision
Karlstraße - Zukunftsvision
 

Der Platz, der zur Verfügung steht, wird neu verteilt: für Radfahrende entstehen komfortable, sichere Radwege mit schneller Anbindung. Auch der ÖPNV soll durch die Karlstraße geführt werden und zusätzliche, innenstadtnahe Bushaltstellen erhalten.

 
In der Karlstraße wird Tempo 20 gelten, denn hier sollen sich zukünftig vor allem Menschen zu Fuß und Radfahrende wohlfühlen. Der Autoverkehr soll zukünftig auf der Georgstraße in beide Richtungen fahren können. So können auch Umwege reduziert werden – das geht schneller und bietet dem Autoverkehr eine direktere Verbindung in alle Richtungen. Die Anbindung der Unterstadt an die Karlstraße wird für Anwohner weiterhin gewährleistet, ebenso das Parkhaus Untertor.

Eisenbahnstraße jetzt
Eisenbahnstraße jetzt
Eisenbahnstraße - Zukunftsvision
Eisenbahnstraße - Zukunftsvision
 

Marienplatz und Unterstadt: attraktiv für alle

Marienplatz mit Schadbrunnen

Um das "Wohnzimmer Oberschwabens" zukünftig noch lebenswerter zu machen, soll die Fußgängerzone auf dem Marienplatz und in der Bachstraße ausgeweitet werden. Hier sollen keine Autos mehr fahren - mit Ausnahme von Anliegern und Anlieferverkehr. Stattdessen soll mehr Platz zum ungestörten Flanieren geboten werden.


Mit zusätzlichen Bushaltestellen in der Karlstraße und dem Hirschgraben sowie dem Shuttle, das bis auf den Marienplatz fährt, bleibt die Altstadt für Busfahrende gut erreichbar.

Parkplätze sollen eine geringere Rolle spielen - stattdessen soll es mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geben.

Marienplatz jetzt
Marienplatz jetzt
Marienplatz - Zukunftsvision
Marienplatz - Zukunftsvision
 

Hirschgraben: guter ÖPNV direkt an der Altstadt

Hirschgraben. Foto: Stadt Ravensburg
Hirschgraben. Foto: Stadt Ravensburg

Der Hirschgraben ist in Zukunft ausschließlich für den Umweltverbund, Fußgänger, Radfahrende und den Busverkehr und den Anliegerverkehr vorgesehen. Dies hat der Gemeinderat bereits beschlossen – ebenso wie den Bau einer neuen Bushaltstelle direkt an der Altstadt.

Chance für klimafreundliche Mobilität

Ravensburg hat eine einmalige Chance, ein Zeichen für eine klimafreundliche Mobilität zu setzen. Die Umsetzung wäre ein mutiger und konsequenter Schritt dazu. Das passt zu Ravensburg. Der Klimakonsens ist ein Programm für mehr Klimaschutz in der Stadt. In vielen Bereichen werden dazu Maßnahmen umgesetzt. Im Bereich Mobilität wäre das Projekt "Klimamobil" eine wertvolle Maßnahme. Mit unserer Vision machen wir uns auf den Weg, der Stadt nicht nur mehr Aufenthaltsqualität zu verleihen, sondern sie klimaneutraler zu gestalten. Das sind wir den nachfolgenden Generationen schuldig.

Projektpartner

Logo Klimamobil mit Link zu www.klimaschutz-bewegt.de
Logo bridging IT mit Link zu mit Link www.bridging-it.de
Logo Inovaplan mit Link zu mit Link zu inovaplan.de/
Logo Inovaplan mit Link zu mit Link zu www.derpunkt.de
Logo Gefördert durch Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Nukleare Sicherheit und Nationale Klimaschutz Initiative

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Kontakt

Umweltamt
Abteilung: Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Telefon: 0751 82-332
Telefax: 0751 82-60332

Technisches Rathaus

Salamanderweg 22

88212 Ravensburg

 

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